60 Jahre TSV-Sporthalle

„Gutes Werk gedeiht nur durch Einigkeit“, dieser Zielspruch aus den Jahren 1952/1953 habe sich fortgepflanzt und ist bis heute erhalten geblieben“,DSC00021 so TSV-Vorsitzender Franz Seibold am 07. Dezember bei seiner Begrüßung zur Geburtstagsfeier und zum gleichzeitig stattgefundenen Helferfest.

Die Vereinsleitung will mit diesem Abend an die 60-jährige Geschichte der TSV-Sporthalle erinnern und gleichzeitig allen langjährigen Mitarbeitern und Helfern bei den verschiedensten Veranstaltungen wie TurnGala, Wasseralfinger- und Reichsstädte Tage, VR-Wandertag, Römertage, Fit- und Gesundheitskongress, Tour de Ländle u.a. für ihren ständigen Einsatz mit einem Essen und gemütlichen Abend danken.

Um die eigenen Sportanlagen zu erhalten ist der Verein gezwungen, laufend Großveranstaltungen auszurichten um damit Zusatzeinnahmen zu erwirtschaften. Nur den Zusammenhalt aller ist es möglich, derartige Veranstaltungen zu meistern.DSC00078

In einem kurzen Rückblick schilderte Franz Seibold die Entwicklung „60 Jahre TSV-Sporthalle im Spiesel“. Mit viel Idealismus, echtem Turnergeist und dem Zusammengehörigkeitsgefühl aller Wasseralfinger Bürger und vieler Vereine, und vor allem den enormen Eigenleistungen der TSV-Mitglieder konnte nach nur 14-monatiger Bauzeit die TSV-Turnhalle mit 44 x 16,5 m erstellt und am 06. Juni 1953 eingeweiht werden. Dr. Walter Kolb, der damalige Frankfurter Oberbürgermeister und Präsident des Deutschen Turnerbundes in seiner Festrede bei der Einweihung der Halle: „In unserer egoistischen Zeit ist hier eine Gemeinschaftsleistung entstanden, die in deutschen Landen ihresgleichen sucht“. 288 000 DM kostete seinerzeit die Halle, ein enormer Betrag für die damalige Zeit. Das einmalige und die größte Leistung waren damals 18.000 freiwillige und ehrenamtliche Arbeitsstunden, eine Zahl und Leistung die heue nicht mehr denkbar wäre.002 Titelseite - Hintergrund (1)

In den vergangenen 60 Jahren musste die Sporthalle immer wieder erweitert und erneuert werden. Von 1959 bis 2013 mussten hierfür 1,355 Mill. Euro investiert werden, so der TSV-Vorsitzende. Diese Ausgaben konnte der Verein nur stemmen, weil der WLSB und die Stadt Aalen entsprechende Zuschüsse gewährten. „Wir waren mit unserem Besitztum im „Spiesel“ nicht nur ein Turn- und Sportverein sondern in erster Linie auch ein Turn- und Sporthallen-Erweiterungsverein“, machte Franz Seibold zum Abschluss deutlich.

Manfred Höflacher

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: